Wir unterstützen die freiwillige Arbeit der Ärzte im Ellinikó

Wir helfen, damit anderen geholfen werden kann.
Der Förder- und Freundeskreis Elliniko e.V. wurde im Sommer 2013 in Hamburg gegründet, um die soziale Arztpraxis Ellinikó iin Athen  zu unterstützen.
Dort helfen inzwischen über 300 Ärzte, Apotheker und andere Helfer solchen Patienten, die wegen der Krise nicht krankenversichert sind.

Als Verein haben wir uns zum Ziel gesetzt, die freiwillige Arbeit  im  Ellinikó zu unterstützen. Das Ellinikó ist zwar nur eine kleine Klinik, aber  ein großartiges Beispiel, wie Menschen in Not beieinanderstehen und sich helfen.
Gerne helfen wir mit Ihnen zusammen!
 
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     Dr. Giorgos Vichas hat das Ellinikó gegründet. Kalliopi
    Brandstädter den Förder- und Freundeskreis Ellinikó



Rebecca Harms übergibt Tsipras Brief von Dr. Vichas   (27.6.16)

Rebecca Harms, Abgeordnete der Grünen im Europaparlament, nutzte ein Treffen mit Premierminister Tsipras, um diesem einen brief von Dr. Vichas zu überreichen. Dr. Vichas beschreibt daran die notwendigen Schritte, um das griechische Gesundheitssystem vom Kopf auf die Füße zu stellen.

Frau Harms unterstützte im Gespräch dieses Anliegen und forderte Tsipras auf, endlich die nötigen Reformen in Angriff zu nehmen und allen Patienten in Griechenland den Zugang zur medizinischen Grundversorgung zu garantieren.

Den Text des Briefes können Sie hier lesen...


Drama um Patienten mit seltener Krankheit      (3.7.16)

Am 12. Mai 2016 erreichte uns ein Hilferuf unserer Freunde von der Elliniko Klinik in Athen. Ein seit 3 Jahren arbeitsloser Mann, verheiratet und mit einer 5 jährigen Tochter hat das erste Mal in 2011 starke Schmerzen im Unterleib bekommen.

Nach zahllosen Untersuchungen stellt man bei ihm  das sehr seltene Peutz-Jegher-Syndrom fest. Hierbei bilden sich im Darm Polypen in großer Anzahl, die dann schnell zu Krebszellen mutieren. Eine Entfernung der Polypen ist bei dem jungen Mann leider eine hochkomplexe Maßnahme, da er Bluter ist. Keine Klinik in Griechenland   kann diese Operation ausführen. Auf Anraten der Ärzte ist dieser Eingriff in einer Klinik in London erfolgt. Der Mann muss auch in Zukunft in Abständen immer wieder nach London gebracht werden, solange griechische Kliniken diese Operation nicht durchführen können.

Er hat 10 % der Kosten selbst zu tragen. Für einen Arbeitslosen völlig unmöglich. Der nächste Eingriff war schon überfällig. Er musste dringend nach London. Deswegen der Hilferuf mit der Bitte um Überweisung von GBP 2.000,- (ungefähr € 2.550,-) direkt an die Klinik nach England. Wir haben dieser Bitte sofort entsprochen und noch am gleichen Tage den Betrag transferiert.

Leider hat es noch mehr als 4 Wochen gedauert bis ein Operationstermin feststand. Am Freitag ging
es dann endlich per Flug zusammen mit seiner Frau nach London. Die Kosten des Fluges wurden von
Unterstützern in Athen beglichen. Am 5. Juli 2016  ist dann schließlich der Eingriff vorgenommen worden. Die Operation ist sehr gut verlaufen.


Dialysegerät für Katerini   (1.6.16)

Vor einigen Wochen erreichte uns ein Hilferuf der Klinik aus Katerini.  Dialysepatienten mussten durch den Ausfall auch des letzten noch vorhandenen Dialysegerätes den weiten Weg von über 80 km in die Stadt Veria machen.

Nur dort gab es noch ein funktionstüchtiges Gerät. Immer wieder kam es zu Komplikationen während des langen Transportes.

Es gelang uns eine Gerätevertretung in Athen für Dialysegeräte des Deutschen Herstellers Fresenius Medical Care zu finden, die bereit
waren, uns beim Preis von normalerweise über € 12.000,-  auf € 9.963,- entgegen zu kommen. Mit der Anschaffung dieses modernen Gerätes reduziert sich auch der Einsatz von Gebrauchtmaterialen für die Nutzung sehr deutlich. Häufig ist in den Kliniken selbst die Anschaffung dieser Materialen aus Geldmangel nicht mehr möglich.
    Frau Dr.Maliara (Klinik Katerini) mit Patient
   

Insgesamt eine großartige Verbesserung der medizinischen Versorgung in der Region. Dank an unsere Spender!


Rollstuhl für Ikaria  (30.4.16)

Endlich! Auf der Insel Ikaria - Nord Ägäis - konnte am 29. April 2016 ein von uns gespendeter Rollstuhl an das Programm "Boithia sto spiti" (Hilfe zuhaus) übergeben werden.

Das ist ein Programm, das sich um pflegebedürftige alte Menschen auf der Insel kümmert, d. h. sie werden mit Medikamenten versorgt, Arzt- oder Krankenhausbesuche begleitet, kleine Untersuchungen zu Hause durchgeführt.

Da das Programm keinen Rollstuhl zur Verfügung stellen konnte, damit Besuche im Krankenhaus oder beim Arzt vereinfacht werden können, haben wir nun einen Rollstuhl gespendet. Bei unserem Spendentransport im Januar 2016 nach Katerini
war auch dieser Rollstuhl dabei. Birgit Urban, Koordinatorin in Brüssel, hat einen Aufenthalt auf Ikaria dafür genutzt, um den Rollstuhl nun offiziell an den Verantwortlichen des Programms, Nikos Plakas, zu übergeben. Es handelt sich um ein neues Modell, das hoffentlich lange auf der Insel gute Dienste verrichten wird.

Hilferuf von Dr. Vichas   (2.2.16)

"Es ist unfassbar, welches Elend hier auf uns einstürmt. Wir arbeiten wie die Verrückten, aber wir schaffen das nicht allein, wir brauchen Unterstützung."

Als Dr. Vichas 2011 die soziale Arztpraxis zusammen mit vier Kollegen gründete, geschah das u.a. um mittellosen Flüchtlingen medizinische Hilfe zu geben. Mit den Jahren verschob sich die Klientel, fast ausnahmslos waren es bis vor kurzem Griechen ohne Krankenversicherung, die um medizinische Hilfe nachsuchten.

Jetzt kommen die vielen tausend Flüchtlinge hinzu, die das Ellinikó bestürmen. Deswegen braucht das Ellinikó dringend weitere Hilfe. Unsere Hilfe, Ihre Hilfe.
Wir sind gefragt, Sie sind gefragt!


Spendenaktion für einen Intensivkrankentransporter  (24.3.16)
Der Münchner Kinderarzt Dr. Lampros Kampouridis hat einen Spendenaufruf gestartet, um in Zukunft zu verhindern, dass Kranke auf dem Transport von Katerini nach Thessaloniki versterben, weil der Krankenwagen nicht für Intensivtransporte ausgestattet ist.


Weitere Infos gibt es hier...