Wir unterstützen die freiwillige Arbeit der Ärzte im Ellinikó und den vielen anderen sozialen Arztpraxen und sozialen Zentren

Wir helfen, damit anderen geholfen werden kann.
Der Förder- und Freundeskreis Elliniko e.V. wurde im Sommer 2013 in Hamburg gegründet, um die soziale Arztpraxis Ellinikó iin Athen  zu unterstützen.
Dort helfen inzwischen über 300 Ärzte, Apotheker und andere Helfer solchen Patienten, die wegen der Krise nicht krankenversichert sind.

Als Verein haben wir uns zum Ziel gesetzt, die freiwillige Arbeit  im  Ellinikó zu unterstützen. Das Ellinikó ist zwar nur eine kleine Klinik, aber  ein großartiges Beispiel, wie Menschen in Not beieinanderstehen und sich helfen. Inzwischen unterstützen wir ähniche Einridhtungen in ganz Griechenland.


Linkes Bild:

Dr. Giorgos Vichas hat das Ellinikó gegründet.
Kalliopi Brandstädter
den Förder- und Freundeskreis Ellinikó


Gerne helfen wir mit Ihnen zusammen!

 

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Meldungen 2018

Räumung des Elliniko verhindert!   (8.8.18)

Solidarität ist die stäkste Waffe. Mit dieser Aussage hat sich die solidarische Klinik Elliniko vor einigen Tagen bei allen Unterstützern bedankt.
Vor 2 Jahren wurde im Rahmen der Privatisierung das ehemalige Flugplatzgelände an einen griechischen Investor mit chinesischer Beteiligung veräussert.

Am 31. Mai 2018  erhielt die Klinik von der Stadt Athen und dem Eigentümerkonsortium einen Räumungsbefehl mit der Maßgabe, das Klinikgebäude bis Ende Juni zu verlassen.

Ohne Angebot für passende Ersatzräume an einem anderen Platz in Athen. Um die Ernsthaftigkeit des Rausschmisse zu unterstreichen, wurde am 01. Juni 2018 der Strom abgeschaltet. Ein Katastrophe für die vielen in Kühlschränken gelagerten Medikamente. Nur mit äusserstem Engagement gelang es, die Unterbrechung nach 4 Stunden zu beenden.

Kalliopi und Hinrich haben sich in den darauffolgenden Tagen mit ihrem weitreichenden Netzwerk in Verbindung gesetzt und Strategien für koordinierte Protestaktionen entwickelt. Als Vereinsvorstand haben sie an die griechische Regierung geschrieben, schärfstens protestiert und eine umgehende Aufhebung des Räumungsbefehls verlangt.

Die Einschaltung unserer „Aktiven“ in Brüssel hat zu großartigen Aktionen inclusive Teilnahme an Protestmärschen vor die griechische Botschaft geführt. Besonders hervorzuheben ist das Engagement von Rebecca Harms als Abgeordnete im Europaparlament für die Grünen. Sie hat sich die Syriza Abgeordneten in Brüssel „vorgeknöpft“ und massiven Druck ausgeübt. Ein Schreiben mit dem Logo des Europäischen Parlamentes, der Elliniko Klinik und unserem Vereinslogo unterschrieben von Rebecca Harms, Dr. Giorgos Vichas, Kalliopi und Hinrich ging an alle entscheidenden Stellen der Kommission, Troika und griechischer Regierung.

Ein wissenschaftlicher Mitarbeiter der Ludwig-Maximilians-Universität in München, der sich schon länger für unseren Verein engagiert, hat es geschafft, ein Protestschreiben an die griechische Regierung zu schicken, das von 150 Professoren, Wissenschaftlern und weiteren namhaften Persönlichkeiten unterschrieben war.

Am 12. Juni 2018 dann die erlösende Nachricht: Die Räumungsanordnung wird von der Regierung vollumfänglich schriftlich zurückgenommen. Ein Ersatzstandort wird gesucht, und erst nach Gutbefund durch die Elliniko-Leitung kommt es zu einem Umzug. Entscheidend war auch die ausdrückliche Würdigung des jahrelangen Einsatzes der Freiwilligen für die unzähligen Patienten in der Klinik. Das hatte es in der Vergangenheit noch nicht gegeben. Die Regierung stand dem Einsatz der Freiwilligen immer kritisch gegenüber, weil dadurch das Versagen des Gesundheitswesen in Griechenland offiziell bestätigt worden wäre.

Wir sind über das Ergebnis sehr glücklich und werden auch in Zukunft mit aller Kraft das Wirken vor Ort unterstützen.


Ellinikó hilft Brandopfern von Rafina (1.8.18)

Die schreckliche Brandkatastrophe im Großraum Athen veranlasst auch uns, die Hilfsmassnahmen vor Ort sofort nachhaltig zu unterstützen.

Koordiniert durch Dr. Vichas von der Elliniko Klinik und seinen Mitarbeitern werden die dringendsten Bedarfe ermittelt, um unnütze Aktionen zu vermeiden. Die dringend notwendigen Hilfsmittel und Medikamente werden in Abstimmung mit uns in Athener Apotheken bestellt und dann direkt an diese bezahlt.

Dank der spontanen großzügigen Spenden, die schon auf unserem Konto bei der Haspa - IBAN DE88 2005 0550 1055 2167 31 - eingegangen sind und aus Vereinsmitteln haben wir bereits eine Zusage für € 5.000,- geben können. Wir sind aufgrund der laufenden Spendeneingänge dabei, eine weitere Aktion in ähnlicher Höhe vorzubereiten.
Wir danken allen Unterstützern für ihre großartige Hilfe.

Linda Zervakis ist eine echte Elliniko-Fee  (3.6.18)

Linda Zervakis hat am 03. Mai 2018 bei Eckart von Hirschhausens Quiz des Menschen € 10.000,-  gewonnen und diese wieder unserem Verein gespendet.

Wir sind über diese großartige Unterstützung sehr glücklich und bedanken uns von ganzem Herzen.






Hommage à Moustaki - Benefizkonert erbringt 1600€ (23.5.18)
Das Duo Chanson (Ralf Böckmann+Rainer Scheppelmann) sang am 23.5.2018 anlässlich des 5. Todestages des griechisch-französischen Chansonniers die bekanntesten Lieder von Georges Moustaki.

Das Konzert erbrachte Netto-Einnahmen von 1600€ und machte unseren Verein und unsere Sache neuen Menschen bekannt.


Fünftes Benefizkonert erbringt 4500€  (26.3.18)

Unser Konzert "Von Athen nach Buenos Aires" am 25.3.18 war wieder völlig ausverkauft.

Wir danken der Töpfer-Stiftung, die uns nun zum dritten Mal den Raum unentgeltlich überließ. Wir danken vor allem den Musikern und insbesondere Dimitris Karaiskos, der extra aus Volos angereist war.

Gibt es ein nächstes Mal 2019? Ist nicht unmöglich!


Weihnachtsbasar der Martin-Luther-King-Gemeinde erbringt 4.386,39 €  
(3.2.18)

Zum ersten Mal wurde unser Verein auch vom Weihnachtsbasar der Martin-Luther-King-Gemeinde in Steilshoop bedacht. Stolze 4.386,39€ gingen auf unser Spendenkonto ein. Der Vorstand bedankte sich in einem ausführlichen Schreiben:
"Wir sagen ausdrücklich Dank für diese überaus großzügigge Unterstützung unserer Arbeit in Griechenland. Die Not ist trotz gegenteiliger Darstellung in den Medien unverändert groß.  Die Regierung hat zwar 2016 ein Gesetz verabschiedet, demzufolge alle Griechen Zugang zu medizinischer Versorgung haben sollen.

Das Gesetz traf aber auf ein "ausgeblutetes" Gesundheitswesen. Über 20.000 Ärzte und Krankenschwestern haben seit Beginn der Krise das Land verlassen, die medizinischen Geräte in den staatlichen Kliniken sind oft völlig veraltet und defekt, die Zuzahlungen zu den Medikamenten können die Patienten oft nicht aufbringen. Deswegen unterstützen wir unverändert neben den sozialen Kliniken und Praxen auch die staatlichen Kliniken, wenn Not am Mann ist."

Meldungen 2017

Weihnachtsbasar des Johanneums beschert uns 4500€     (19.12.17)

Das Johanneum hat zu unserer Freude entschieden, dass unser Verein weitere zwei Jahre 50% vom Erlös des Weihnachtsbasars erhält!
In diesem Jahr brachte uns das ein tolles Weihnachtsgeschenk: 4500€! Wir danken dem Johanneum, seinem Elternrat und seiner Schulleiterin, Frau Imken Hose. Die Gespräche während des Basars bringen uns außerdem oft wichtige Kontakte. So entstand beim Basar 2016 der Kontakt  zu einer Medizingerätefirma, die dann Geräte im Wert von 60.000€ für soziale Azrtpraxen Griechenland zur Verfügung stellte.

Intensiv-Krankenwagen endlich übergeben!     (19.9.17)

Am 19. September 2017 hat nun endlich die Übergabe des nagelneuen Krankenwagen mit intensiv medizinischer Ausstattung an die Klinik von Katerini stattgefunden. Der Wagen wurde durch unsere Initiative durch den ASB gespendet.
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Wie kommen unsere Spenden eigentlich nach Griechenland?   (26.8.17)

Wir beschreiben das mal nach dem typischen Verlauf: Am Samstag, den 26. August 2017 wurden die Spenden, die sich im Laufe der letzten Wochenin der Garage vom Vorstandsmitglied Hinrich Stechmann angesammelt hatten, sortiert und verpackt.
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Epilepsie-Medikamente für das Ellinikó    (15.8.17)

Ein großes Dankeschön an die DESITIN ARZNEIMITTEL GMBH Hamburg. Man war auf unser Engagement aufmerksam geworden und hatte Unterstützung in Form von Medikamentenspenden angeboten.

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Hilfe für die Insel Lesbos     (12.7.17)

Anfang Februar hat Birgit Urban ( sie hat unsere „Filiale“ in Brüssel aufgebaut) auf einer Veranstaltung in Brüssel den Vertreter einer Lebensmittelkooperative auf Lesbos kennengelernt.

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Kühlschrank für Uniklinik Thessaloniki    (17.6.17)

Im Mai 2017 wurde ein durch uns angeschaffter Gefrierschrank im Wert von fast € 10.000,- an die Uniklinik (Ippokratio) in Thessaloniki ausgeliefert.  Damit können endlich Blutplasma, Zellgewebe u.a. tiefgefroren konserviert und bei Bedarf zu Behandlungen oder weiteren Untersuchungen transportiert werden.
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Katerini erhält den lang ersehnten Rettungswagen       (7.2.17)


Seit mehr als einem Jahr versuchen wir, einen voll ausgerüsteten Krankenwagen mit intensivmedizinischer Ausstattung für die Region Katerini zu beschaffen - lange vergeblich.

Nun hat sich der Wunsch durch Kontakte zum Arbeiter-Samariterbund verwirklicht.
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Weitere Meldungen 2016/2017

Riesenüberraschung                                                           (4.3.17)


Die  sympathische und engagierte Journalistin und Tagesschausprecherin, Linda Zervakis, hat am 3.3.17 bei "5 gegen Jauch" (Jauch hat gewonnen, aber jedem Prominenten € 10.000 als „Trost" gespendet) ihren Trostpreis an unseren Verein zur Unterstützung der sozialen Kliniken und Praxen in Griechenland weitergeleitet.


Dafür bedanken wir uns ganz herzlich, nachdem Linda Zervakis sich auch schon im Dezember mit ihrer Lesung aus ihrem Buch „Königin der bunten Tüte“ engagiert und darüber hinaus auch schon einen Gewinn aus einer anderen Quiz-Show an uns weitergeleitet hatte.


Vielen Dank liebe Linda!!




Warmer Spendenherbst für das Ellinikó


Die Monate September bis Dezember 2016 brachten dem Ellinikó einen wahren Spendenregen, der uns noch mehr Gutes zu tun erlaubt.


Schon am 1.9.2016 hatte Hansjürgen Menzel-Prachner zu einem Sommerfest zugunsten des Ellinikó eingeladen. Das Ergebnis waren
1000€
Spenden.


Am 25.11.16 fand  der Weihnachtsbasar des Johanneums zum zweiten Mal zugunsten unseres Vereins statt (links im Bild). Unglaubliche 4900€ sind ein vorgezogenes Weihnachtsgeschenk für unsere Arbeit.


Am gleichen Tag luden Frieder Bachteler und Hajo Sassenscheidt zu Poesie und Piano in das Bürgerhaus Osdorf ein. Wir die Begünstigten und erhielten satte 1400€ an Spenden.


m 11.12.17 feierte Dr. Volker Tedsen seinen 70. Geburtstag zugunsten des Ellinikó. Seine Gäste ließen sich nicht lumpen und überwiesen stattliche 2200€.  Den Schlusspunkt setzte Linda Zervakis mit 4.110€ am 15.2.17 (s.u.).


Wir danken allen Spendern, auch den kleinen, für ihre Großzügigkeit und ihren Einsatz. Das macht uns Mut, und vielleicht bringt es noch andere auf die Idee, zugunsten des Ellinikó zu feiern!



Linda kam, las und schenkte dem Ellinikó 4.110€     (15.12.16)


Die als Tagesschausprechin bekannte Journaliistin las am 15.12.16 im Völkerkundemuseum aus ihrem Buch "Königin der bunten Tüte", das ihre Kindheit und Jugend als Tochter griechischer Einwanderer beschreibt.


Der Saal war mit 212 Personen völlig ausverkauft. Es gab immer wieder fröhlichen Beifall. Der griechische Generalkonsul G. Arnaoutis und Dr. Giorgos Vichas hielten kurze Grußworte. Viele warteten noch lange auf die Signierung des Buches, und das griechische Weinbuffet und die kleinen Schleckereien waren am Ende auch geschafft.

Der Reinerlös von  4.110€ geht zu 100% an den Förder- und Freundeskreis Ellinikó e.V. zur Untersützung sozialer Midizinzentren in Griechenland.




Von links nach rechts im Bild:
Hinrich Stechmann (Vorsitzender Elliniko), Rebecca Harms (MEP), Kalliopi Brandstädter (Vorsitzende Ellinikó), Veatriki Vikos, Dr. Giorgos Vichas, Rainer Scheppelmann, Katerina Brandstädter, Linda Zervakis und Generalkonsul G. Arnaoutis


Bronchoskop für Thessaloniki                                           (2.12.16)

Im September dieses Jahres waren die Vorsitzenden des Förderkreises, Kalliopi Brandstäter und Hinrich Stechmann, auf Einladung des Kardiologen Dr. Stergios Tzikas (Bild links) in der Aristoteles-Universitätsklinik in Thessaloniki.


In der Intensivstation und der Notaufnahme konnten sie sich persönlich ein Bild machen von der unzureichenden Ausstattung mit modernen medizinischen Geräten. Auf der Prioritäten-Liste ganz oben stand ein tragbares Bronchoskop.


Es gelang durch das Entgegenkommen des Zulieferers bei der Preisgestaltung ein Gerät neuster Bauart von Olympus für nur € 15.000,- zu erwerben. Jetzt können in der Klinik Untersuchungen durchgeführt werden, für die es bisher keine Möglichkeiten gab,  und die Patientenversorgung wurde entscheidend verbessert. Das Bronchoskop wurde in diesen Tagen geliefert und die Ärzte auf diesen Gerätetyp geschult.



Griechenland-Fans spenden Medikamente für 2100€     (24.11.16)


Bärbel und Franz Mayer aus Bayern haben eine Wohnung in Tavros, einem Vorort von Athen. Sie hatten zweimal die Ellinikó-Praxis besucht, und dann erzählte Frau Mayer auf einem Seminar den Teilnehmern von der aktuellen Situation in Athen und bat anschließend um Spenden. Dabei kamen 2100€ zusammen.

Sie haben dann bei ihrer Apothekerin im Vorort für diesen Betrag Medikamente gekauft, die dringend benötigt werden. Maritta Corley, die seit Jahren mit großem Einsatz als Freiwillige in Elliniko arbeitet, hat sie dabei unterstützt.  Am 24.11.2016, fand die Übergabe an Maritta statt. Auf unserem Foto links Bärbel Mayer, in der Mitte Maritta und rechts die Apothekerin Maria, die selbst noch Medikamente beigesteuert hat.


Giorgos Vichas erhält Medical Peace Work Award   (15.10.16)


Der Gründer der griechischen Solidaritätsklinik Metropolitan Community Clinic Helliniko in Athen, Dr. Giorgos Vichas, erhält einen internationalen Preis für medizinische Friedensarbeit.
Der Preis wurde am 14. Oktober 2016 im Rahmen des 5. Internationalen IPPNW-Kongresses „Medizin und Gewissen“ verliehen und ist mit 3.000 Euro dotiert. Stifter des International Medical Peace Awards sind die Internationalen Ärzte für die Verhütung des Atomkrieges (IPPNW) und das Europäische Netzwerk „Medical Peace Work“.
Den zweiten nicht-dotierten Preis teilen sich Fikr Shalltoot, Krankenschwester und Programmdirektorin von Medical Aid for Palestinians in Gaza und die Ärzteorganisation Physicians for Human Rights Israel zu gleichen Teilen.
                                    
Die Laudatio auf Dr. Vichas kann hier gelesen werden...


Kardio-Ultraschallgerät für Katerini   (15.9.16)


im September erhält die Kardiologie der Klinik in Katerini durch unseren Verein ein Gerät zur kardiovaskulären Ultrschallbildgebung. Die Anschaffung dieses hochmodernen Gerätes stellt eine drastische Verbesserung der Diagnose  und Behandlung dar.


Das ist bisher nur in einer Spezialklinik im 80 km entfernten Thessaloniki möglich gewesen. Mangels entsprechend ausgerüsteter Krankenwagen sind immer wieder Patienten während des Transportes verstorben.


Nur durch sehr großzügige Spender und durch die Bereitschaft des Herstellers, uns beim Preis (normalerweise € 85.000,-) sehr weit entgegenzukommen, konnte diese Anschaffung realisiert werden.









HIPP Babynahrung für Katerini    (1.8.16) 


Unser Freund, der Kinderarzt in München, Dr. Lampros Kampouridis, hat die Verbindung hergestellt
zu windeln.de in Berlin, dem größten Baby Online Shop in Deutschland.


Man hatte größere Mengen HIPP-Getreidebrei in Pulverform auf Lager, mit Mindesthaltbarkeits-Daten, die sich in Richtung Ablauf bewegten. Der Gesamtwert der Ware betrug über € 15.000,-. Normalerweise geht die Ware dann in die Vernichtung, weil das Aufreißen der Verpackung, um es dann als Viehfutter zu verwenden, zu aufwändig ist.


Mit unserer befreundeten Spedition in Hamburg haben wir  die 15 Paletten mit ca 6400 einzelnen Paketen (mehr als 2,4 Tonnen!!) vom Lager in Berlin abgeholt und nach Katerini gebracht.


Dort wird die Kindernahrung jetzt durch die Mitarbeiter von „O Topos Mou“ an bedürftige Familien verteilt und verbessert die Ernährung für viele Kleinkinder für einen längeren Zeitraum.



Rebecca H
a
rms übergibt Tsipras Brief von Dr. Vichas   (27.6.16)

Rebecca Harms, Abgeordnete der Grünen im Europaparlament, nutzte ein Treffen mit Premierminister Tsipras, um diesem einen brief von Dr. Vichas zu überreichen. Dr. Vichas beschreibt daran die notwendigen Schritte, um das griechische Gesundheitssystem vom Kopf auf die Füße zu stellen.

Frau Harms unterstützte im Gespräch dieses Anliegen und forderte Tsipras auf, endlich die nötigen Reformen in Angriff zu nehmen und allen Patienten in Griechenland den Zugang zur medizinischen Grundversorgung zu garantieren.

Den Text des Briefes können Sie hier lesen...


Drama um Patienten mit seltener Krankheit      (3.7.16)

Am 12. Mai 2016 erreichte uns ein Hilferuf unserer Freunde von der Elliniko Klinik in Athen. Ein seit 3 Jahren arbeitsloser Mann, verheiratet und mit einer 5 jährigen Tochter hat das erste Mal in 2011 starke Schmerzen im Unterleib bekommen.

Nach zahllosen Untersuchungen stellt man bei ihm  das sehr seltene Peutz-Jegher-Syndrom fest. Hierbei bilden sich im Darm Polypen in großer Anzahl, die dann schnell zu Krebszellen mutieren. Eine Entfernung der Polypen ist bei dem jungen Mann leider eine hochkomplexe Maßnahme, da er Bluter ist. Keine Klinik in Griechenland   kann diese Operation ausführen. Auf Anraten der Ärzte ist dieser Eingriff in einer Klinik in London erfolgt. Der Mann muss auch in Zukunft in Abständen immer wieder nach London gebracht werden, solange griechische Kliniken diese Operation nicht durchführen können.

Er hat 10 % der Kosten selbst zu tragen. Für einen Arbeitslosen völlig unmöglich. Der nächste Eingriff war schon überfällig. Er musste dringend nach London. Deswegen der Hilferuf mit der Bitte um Überweisung von GBP 2.000,- (ungefähr € 2.550,-) direkt an die Klinik nach England. Wir haben dieser Bitte sofort entsprochen und noch am gleichen Tage den Betrag transferiert.

Leider hat es noch mehr als 4 Wochen gedauert bis ein Operationstermin feststand. Am Freitag ging
es dann endlich per Flug zusammen mit seiner Frau nach London. Die Kosten des Fluges wurden von
Unterstützern in Athen beglichen. Am 5. Juli 2016  ist dann schließlich der Eingriff vorgenommen worden. Die Operation ist sehr gut verlaufen.


Dialysegerät für Katerini   (1.6.16)


Vor einigen Wochen erreichte uns ein Hilferuf der Klinik aus Katerini.  Dialysepatienten mussten durch den Ausfall auch des letzten noch vorhandenen Dialysegerätes den weiten Weg von über 80 km in die Stadt Veria machen.


Nur dort gab es noch ein funktionstüchtiges Gerät. Immer wieder kam es zu Komplikationen während des langen Transportes.


Es gelang uns eine Gerätevertretung in Athen für Dialysegeräte des Deutschen Herstellers Fresenius Medical Care zu finden, die bereit
waren, uns beim Preis von normalerweise über € 12.000,-  auf
€ 9.963,- entgegen zu kommen.



Frau Dr.Maliara (Klinik Katerini) mit Patient    


Mit der Anschaffung dieses modernen Gerätes reduziert sich auch der Einsatz von Gebrauchtmaterialen für die Nutzung sehr deutlich. Häufig ist in den Kliniken selbst die Anschaffung dieser Materialen aus Geldmangel nicht mehr möglich. Insgesamt eine großartige Verbesserung der medizinischen Versorgung in der Region. Dank an unsere Spender!



Rollstuhl für Ikaria  (30.4.16)

Endlich! Auf der Insel Ikaria - Nord Ägäis - konnte am 29. April 2016 ein von uns gespendeter Rollstuhl an das Programm "Boithia sto spiti" (Hilfe zuhaus) übergeben werden.

Das ist ein Programm, das sich um pflegebedürftige alte Menschen auf der Insel kümmert, d. h. sie werden mit Medikamenten versorgt, Arzt- oder Krankenhausbesuche begleitet, kleine Untersuchungen zu Hause durchgeführt.

Da das Programm keinen Rollstuhl zur Verfügung stellen konnte, damit Besuche im Krankenhaus oder beim Arzt vereinfacht werden können, haben wir nun einen Rollstuhl gespendet. Bei unserem Spendentransport im Januar 2016 nach Katerini
war auch dieser Rollstuhl dabei. Birgit Urban, Koordinatorin in Brüssel, hat einen Aufenthalt auf Ikaria dafür genutzt, um den Rollstuhl nun offiziell an den Verantwortlichen des Programms, Nikos Plakas, zu übergeben. Es handelt sich um ein neues Modell, das hoffentlich lange auf der Insel gute Dienste verrichten wird.


Hilferuf von Dr. Vichas   (2.2.16)

"Es ist unfassbar, welches Elend hier auf uns einstürmt. Wir arbeiten wie die Verrückten, aber wir schaffen das nicht allein, wir brauchen Unterstützung."

Als Dr. Vichas 2011 die soziale Arztpraxis zusammen mit vier Kollegen gründete, geschah das u.a. um mittellosen Flüchtlingen medizinische Hilfe zu geben. Mit den Jahren verschob sich die Klientel, fast ausnahmslos waren es bis vor kurzem Griechen ohne Krankenversicherung, die um medizinische Hilfe nachsuchten.

Jetzt kommen die vielen tausend Flüchtlinge hinzu, die das Ellinikó bestürmen. Deswegen braucht das Ellinikó dringend weitere Hilfe. Unsere Hilfe, Ihre Hilfe.
Wir sind gefragt, Sie sind gefragt!